Loslassen ist eine der größten Herausforderungen, denen wir uns stellen können. Es erfordert nämlich, dass wir mutig genug sind, uns von Altvertrautem zu verabschieden und uns auf etwas einzulassen, das wir noch nicht kennen. Und genau deshalb ist es so beängstigend.
Ganz gleich, was ich mit einem Menschen erlebe und ob es das ist, was ich mir wünsche: Dieser Mensch ist ein Geschenk. Er ist hier, um mir etwas zu zeigen. Er ist ein Lehrer. Er erteilt Lektionen, die ich sonst möglicherweise nie lernen würde. Er ist nicht zufällig in mein Leben gekommen sondern ist hier, um mich weiter zu bringen – wenn ich es zulasse.
Gerade in sehr engen zwischenmenschlichen Beziehungen kommt es oft vor, dass wir uns gegenseitig triggern. Das heißt, wir drücken Knöpfe, die starke Emotionen auslösen.
Was hilft uns in solchen Situationen, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht zu impulsiv zu reagieren?
Die Kommunikation unseres Alltags ist oft gewaltvoll, auch wenn wir uns dessen gar nicht bewusst sind. Gewaltvoll ist Kommunikation nämlich nicht nur, wenn wir schreien und Türen knallen, gewaltvoll ist sie auch und vor allem dann, wenn wir unsere Mitmenschen bewerten anstatt zu versuchen, ihre Beweggründe zu verstehen.
Ein Beitrag über unsere Möglichkeiten, einander wieder mit mehr Respekt, Wertschätzung und Verständnis zu begegnen.
In Zeiten von Corona waren Präsenz-Veranstaltungen und interaktives Erfahren schwierig. Workshops, die primär auf aktives Erleben, Erforschen und Erfühlen setzten, konnten nicht mehr umgesetzt werden.
Gleichzeitig stieg mit der Isolation, den unzähligen rasanten Veränderungen und den damit entstehenden Unsicherheiten und Herausforderungen der Bedarf an Unterstützung massiv. Nicht nur ich sondern auch alle Menschen, mit denen ich in Kontakt stand, waren ab einem gewissen Punkt am Ende ihrer Ressourcen und froh über jede Art der Unterstützung, um ihren Alltag zu meistern und langsam Stabilität und Normalität zu erlangen.
Ich habe mich dazu entschlossen, die Krise nicht zu verteufeln, sondern sie als Chance anzunehmen. Daraus entstand die Idee für diesen Blog. Hier kann ich meine Erfahrungen und Ansätze weitergeben und für alle Menschen zugänglich machen. Ich hoffe, dass ich dadurch ein wenig dabei helfen kann, unser aller Leben einfacher zu machen.